Julij Martov – Der Kämpfer des Demokratischen Sozialismus

Kindheit und Jugend

Julij Osipovič Zederbaum wird am 12. (24.)[1] November 1873 als Sohn einer jüdisch-bürgerlichen Familie in Konstantinopel geboren.[2] Das bekannte Pseudonym Julij Martov nutzt Zederbaum in seinen Werken seit 1901.[3]

Eine journalistische Ader ist schon bei seinem Großvater in der Familie vorhanden. Aleksandr Osipovič Zederbaum ist als Autor hebräischsprachiger Artikel ein Pionier des jüdischen Journalismus im russischen Zarenreich.[4]

Der Werdegang von Martov wird durch den Progrom in Odessa 1821 geprägt.[5] Durch die erfahrene Demütigung und Diskriminierung entwickelt er großes Interesse an der Französischen Revolution als Beispiel für Widerstand gegen erfahrenes Leid, wobei Danton und Robespierre seine größten Vorbilder sind. Davon beeinflusst, träumt der 15-jährige Martov davon, an Befreiungsbewegungen teilzunehmen,[6] und ist, wie viele russische Intellektuelle, schon in jungen Jahren begeisterter Sozialist.[7]

1891 studiert er an der Universität St. Petersburg an der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Neben der Französischen Revolution beschäftigt er sich auch mit dem Kommunistischen Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels.[8] Von dieser neuen Weltanschauung beeinflusst, tritt Martov marxistischen Studentenzirkeln bei. In diesen ist unter anderem auch Alexander Nikolaevič Potresov aktiv, der in Martovs Leben zu einem wichtigen Weggefährten werden wird.[9] Aufgrund seiner Tätigkeit in revolutionären Kreisen muss Martov 1892 schon als 19-Jähriger fünf Monate Arrest im Kresty-Gefängnis absitzen.[10]

Nach seiner Entlassung wird Martov von den zaristischen Behörden von der Universität ausgeschlossen und 1893 für zwei Jahre nach Vilnius, der heutigen Hauptstadt Litauens verbannt.[11] In Vilnius ist Martov mit der Vorbereitung der ersten sozialdemokratischen Organisation des Russischen Reiches, dem Jüdischen Arbeiterbund, beschäftigt. Er lernt viele zukünftige Anführer des Bundes kennen und beginnt seine Arbeit als Propagandist unter den jüdischen Arbeitern. [12]

Nach seinem zweijährigen Exil in Vilnius kehrt er 1895 nach St. Petersburg zurück. Zusammen mit Vladimir Il’itsch Uljanov (später bekannt als Lenin) gründet Martov den Petersburger Kampfbund für die Befreiung der Arbeiterklasse.[13] Dieser Verband kann auch als Vorläufer der späteren Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAPR) gesehen werden. Aufgrund seiner Aktivität im Kampfbund wird er 1896 für drei Jahre nach Sibirien verbannt.[14]

 

Vorbereitung der Iskra

1899 schreibt Lenin an Martov einen Brief, worin er die Idee aufbringt, ein Bündnis bestehend aus ihm selbst, Martov und Alexandr Potresov zu gründen.[15] Zudem wollen sie auch zusammen mit den in der Schweiz lebenden Revolutionären Georgij Valentinovič Plechanov, Pavel Borisovič Axel’rod und Vera Ivanovna Zasulič eine eigene allgemeine russische Zeitung für Arbeiter herausgeben.[16] Martov stimmt dieser Idee sofort zu, da es schon lange sein Wunsch ist, für eine politische Zeitung zu schreiben.[17] Nach dem Ende seiner Verbannung trifft er sich 1900 mit Lenin und Potresov im russischen Pskov, wo sie die nächsten Schritte für die bevorstehende Zeitung planen. Das „Triumvirat“ einigt sich darauf, dass die Zeitung im Ausland herausgegeben wird, um vor dem Zugriff der zaristischen Polizei sicher zu sein, und durch Geheimagenten ins Russische Reich gebracht und dort verbreitet wird. Während Lenin und Potresov sich um die materiellen Grundlagen der Zeitung kümmern, ist es Martovs Aufgabe, Netzwerke für Geheimagenten im Süden des Zarenreichs zu organisieren.[18] Nach langen Diskussionen zwischen der Schweizer Gruppe um Plechanov und dem „Triumvirat“ einigen sie sich und benennen die erste gesamtrussische sozialistische Zeitung Iskra (Der Funke).[19]Neben der Iskra soll auch die Zarja (Morgenröte) als theoriefokussierte Ergänzung mit marxistischem, wissenschaftlich-politischem Inhalt herausgegeben werden.[20]

Die Redaktion der Iskra bildet das „Triumvirat“ zusammen mit Georgij Plechanov, Pavel Axel’rod und Vera Zasulič mit Sitz in München. Ziel der Iskra ist es, alle anderen Arbeiterzeitungen wie Rabočejo Delo (Arbeitersache) oder Rabaja Mysl’ (Denken der Arbeiter) auszustechen. Die Iskra soll die einzige Zeitung der russisch-marxistischen Bewegung sein.[21] Mit der Unterstützung deutscher Sozialdemokraten ist es der Redaktion in München möglich, die erste Ausgabe bereits im Dezember 1900 zu veröffentlichen.

 

Die Iskra und Martovs Leben in München

Während Lenin, Potresov und Zasulič schon 1900 anreisen, trifft Martov erst 1901 in München ein, da er in Südrussland mit der Schaffung eines geheimen Netzwerkes beschäftigt ist.[22] Er reist mit legalem Pass ein, beschließt aber wie Potresov und Lenin, sich unter einem anderen Namen mit einem bulgarischen Pass in München niederzulassen und besonders auch außerhalb von der russischen Gemeinde zu leben, damit Kameraden, die aus dem Russischen Reich eintreffen, nicht gefährdet werden. Zusätzlich soll die Distanz zu den russischen Gemeinden auch bezwecken, dass illegale Literatur ohne zu viele Mitwisser ins Zarenreich übersendet werden kann.[23]

In München angekommen wohnt Martov als Untermieter in der Schwabinger Occamstraße 1.[24]

Sein Alltagsleben besteht aus Lesen, Arbeit und leidenschaftlichem Diskutieren.[25] Aufgrund von Raumproblemen finden die Redaktionssitzungen zunächst im Café Noris in der Leopoldstraße 41 statt, [26] meist dauern sie fünf bis sechs Stunden. Ab Mai 1901 trifft sich die Redaktion in Lenins Wohnung in der Siegfriedstraße 14. Nach den langen Redaktionsbesprechungen verbringt Martov seine Zeit mit Kameraden im Café Leopold, wo er viele Zeitungen liest und diskutiert.[27] Besonders mit Vera Zasulič pflegt Martov den Besuch in Cafés, wo sie stundenlang sitzen.[28]

Martovs Wohnung dient auch als ein Treffpunkt für wichtige auswärtige Gäste, die nach München kommen. Wenn jemand die Redaktion der Iskra besuchen will, so muss die Mitteilung darüber rechtzeitig erfolgen, da Martov häufig unterwegs ist. Wenn er doch anzutreffen ist, so muss lediglich nach dem Decknamen seines mutmaßlichen Vormieters Potresov, „Vernet“,[29] gefragt werden. [30]

Martov wird von Nadežda Krupskaja, Lenins Ehefrau, als ein „äußerst empfindsamer Mensch“ beschrieben, der durch sein „Feingefühl Iljitschs Gedanken zu erfassen und talentvoll zu entwickeln vermochte.“ [31] Jedoch beschreibt sie auch, dass, obwohl Martov ein sehr begabter Journalist ist, er sehr leicht zu beeinflussen sei. Auch Lenin nimmt Martovs Charakter ähnlich wahr wie seine Frau Nadežda und beschreibt ihn als einen „typischen Journalist[en], er ist außerordentlich begabt, fasst alles rasch auf, ist äußerst sensibel, nimmt aber alles auf die leichte Achsel“.[32] Jedoch ist Lenin auch von Martovs redseligem Charakter genervt. Martov, der sehr belesen ist und immer die politischen und literarischen Neuigkeiten kennt, diskutiert gerne mit Lenin darüber. Lenin ist so genervt, dass er sogar seine Frau zu Martov schickt mit einem „Hausverbot“, nicht mehr zu ihnen zu kommen. Das Fernbleiben Martovs dauert jedoch nur zwei Tage, ehe wieder alles beim Alten ist.[33]

In München kann Martov, der von Zeitgenossen wahrgenommen wird als jemand, der einen „brillanten Intellekt besitzt und schnell und blendend formulieren“[34] kann, seine Leidenschaft für das Schreiben in der Iskra ausschöpfen. In der Redaktion der Iskra ist er durch die Fülle seiner Beiträge ein wichtiger Bestandteil.[35] Martov ist die publizistische Hauptkraft der Iskra und als solche unersetzbar.[36] Pavel Axel’rod bezeichnet ihn als „Unseren Dobroljubov“, ein berühmter russischer Literaturkritiker.[37] Zusammen mit Lenin leistet er redaktionelle und technische Arbeit für jede Ausgabe der Zeitung in München.[38] In der Iskra schreibt er vor allem zu Themen wie dem Kampf gegen den Ökonomismus und der Kritik zum Liberalismus.[39]

Zudem reist er kurz nach seinem Aufenthalt in München drei Monate durch Westeuropa, um russische Studenten und Emigranten für die Iskra zu gewinnen.[40]

Seine Zeit in München genießt Martov sehr. So beschreibt seine Schwester Lydia, wie glücklich sich Martov in München fühlt, da er im Kreis der Iskra seinen Ehrgeiz als Schriftsteller, wie auch seine Sehnsucht nach Kameraden erfüllen kann.[41] So beschreibt sie:

„Vor allem scheint Martow den engen Kontakt und die gemeinsame Arbeit mit seinen Kameraden genossen zu haben, mit Lenin, Potressow und Wera Sassulitsch. Seine Beziehungen zu ihnen waren so unterschiedlich – sie waren alle so verschieden, aber selten war eine solche Kombination von Intellekt, Willensanstrengungen, Zielstrebigkeit und unbedingter Hingabe an die Sache zu finden wie in diesem kleinen Kreis.“[42]

Das regelmäßige Schreiben und das Herausgeben einer ihm sehr wichtigen Zeitung machen die Zeit in München für Martov besonders.

Martov und die Redaktion der Iskra sind nur bis 1902 in München tätig. Im Frühjahr 1902 will der Besitzer der Druckerei nicht mehr das Risiko für die illegale Iskra tragen, da die Gefahr zu groß geworden ist, entdeckt zu werden. Aus diesem Grund muss die Redaktion der Iskra München verlassen.[43]Lenin schlägt der Redaktion London als neuen Sitz vor, mit der Begründung der Studienmöglichkeiten in der Bibliothek des Britischen Museums und dass London eine Großstadt ist, wo sie sich einfacher vor der zaristischen Polizei verstecken können.[44] So zieht Martov mit der ganzen Redaktion der Iskra im Frühjahr nach London, um dort die Arbeit fortsetzen zu können. Damit endet Martovs Zeit in München nach einem Jahr.

 

Das Leben nach der Iskra in München

Sein Schreibtalent ist nicht nur für die Iskra wichtig, sondern auch für die SDAPR. So schreibt und korrigiert überwiegend Martov die Entwürfe für das Programm der Partei. Viele Dokumente der Kommission der SDAPR tragen seine Handschrift.[45]

Als der Kongress der SDAPR in London beginnt, steht Martov politisch noch auf der Seite Lenins. Dies ändert sich jedoch, als das Thema der Organisation der Partei zur Sprache kommt und verschiedene Interpretationen des Marxismus zu Diskussionen führen.[46] So will Lenin, dass eine kleine Gruppe von gebildeten und talentierten Männern die Mehrheit führt, während Martov sich dafür einsetzt, dass die Partei für jeden offen ist, der sich für die Unterstützung der Organisation der Partei interessiert.[47]

Die verschiedenen politischen und organisatorischen Ansichten nehmen Einfluss auf die Freundschaft zwischen Martov und Lenin und so wird aus dem ‚Du’ ein ‚Sie’ und es wird im Verlauf der Zeit nur noch das Notwendigste miteinander gesprochen.[48] Die Meinungsverschiedenheiten auf diesem Parteitag führen zur Spaltung der SDAPR in Bolschewiki und Menschewiki. Lenin wird der Sprecher der Bolschewiki, während Martov der Sprecher der Menschewiki ist. Erst der Japanisch-Russische Krieg 1904/05 bringt die Parteien wieder in die Realität zurück. Die Spaltung bleibt weiterhin, dennoch lassen sich wieder mehr gleiche Ansichten zwischen beiden Seiten erkennen. Nach der Niederlage des russischen Zarenreiches im Krieg wachsen die inneren Unruhen in der Bevölkerung und der „Petersburger Blutsonntag“ löst die Russische Revolution 1905 aus. Aufgrund der politischen Unsicherheit beschließen die Menschewiki, ihr ideologisches Zentrum der Bewegung außerhalb des Zarenreiches zu halten.

Ende Oktober 1905 reist Martov nach St. Petersburg und arbeitet dort zusammen mit den Delegierten des Petersburger Sowjet der Arbeiterdeputierten. Er veröffentlicht zusammen mit Leo Trotzkij und anderen Revolutionären die neue Zeitung der Menschewiki, die Načalo (Anfang).[49] Von 1905 bis 1914 ist Martov in verschiedenen Städten wie Paris oder Genf publizistisch tätig und reist viel in Europa umher.[50] Nach seiner Tätigkeit 1914 bei der Tageszeitung Golos (Stimme) in Paris, beginnt er 1916 sowohl für das Magazin Letopis’ (Chronik) des russischen Schriftstellers Maksim Gor’kijin St. Petersburg als auch für die Menschewiki-Zeitung Naš Golos (Unsere Stimme) in Samara zu schreiben.

1917 lebt Martov in Zürich, wo er durch Schweizer Zeitungen von der Revolution im russischen Zarenreich erfährt. Er sieht seine Hauptaufgabe nun darin, den schnellsten Weg ins Russische Reich, ins revolutionäre St. Petersburg zu finden.[51] Nach einer zehntägigen Reise trifft Martov ein und ist sehr unzufrieden mit der Situation, da er durch seine lange Anreise viele Momente der Mitbestimmung in der Politik verpasst hat. So will er den Vorschlag nicht akzeptieren, dass die Menschewiki dem Organisationskomitee der Bolschewiki und dessen Zeitung Rabočaja Gazeta (dt. Arbeiterzeitung) beitreten.

1919 reduziert Martov seine politischen Aktivitäten, um den Fokus auf das Schreiben seiner Memoiren zu legen.[52] 1920 verlässt er Sowjetrussland und emigriert nach Berlin.[53] Von dort aus reist er häufig in die Schweiz, um an verschiedenen politischen Veranstaltungen teilzunehmen.[54]

Am 4. April 1923 stirbt Martov in Schömberg.

 

Endnoten

[1] Zweites Datum nach julianischem Kalender.

[2] Singer, Ladislaus: Sozialdemokrat in Rußland. Ein Weggenosse Lenins. Köln 1973, S.2.

[3] Savel'ev, P. Iu. / Tiutiukin, S. V: Iulii Osipovich Martov (1873-1923): The Man and the Politician. In: Russian Studies in History.Summer 45/1 (2006), S. 6-92, hier S. 8.

[4] Morgenstern, Hans: Jüdisches biographisches Lexikon. Eine Sammlung von bedeutenden Persönlichkeiten jüdischer Herkunft ab 1800. Wien 2009, S. 546; Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 9 [vgl. Anm. 3].

[5] Haimson, Leopold H.: The Russian Marxists & the Origins of Bolshevism. Cambridge 1955, S. 63.

[6] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S.10 [vgl. Anm. 3].

[7] Bäumler, Ernst: Verschwörung in Schwabing. Lenins Begegnung mit Deutschland. Düsseldorf 1972, S. 97.

[8] Ebd.

[9] Ebd.

[10] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S. 3 [vgl. Anm. 2].

[11] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 12 [vgl. Anm. 3]; Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 97 [vgl. Anm. 7].

[12] Ebenda: Bäumler.

[13] Ebd., S. 5.

[14] Prochorov, Aleksandr M. (Hg.): Great Soviet Encyclopedia. A translation of the third editions, volume 15. New York 1977, S. 510.

[15] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 16 [vgl. Anm. 3].

[16] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S. 8 [vgl. Anm. 2]; Baur, Johannes: Die russische Kolonie in München 1900-1945. Deutsch-russische Beziehungen im 20. Jahrhundert (Veröffentlichungen des Osteuropa-Instituts München, Reihe Geschichte 65). Wiesbaden 1998, S. 31.

[17] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 16 [vgl. Anm. 3].

[18] Getzler, Israel: Martov. A Political Biography of a Russian Social Democrat. Cambridge 1967, S. 46; Baur: Die russische Kolonie in München, S. 31 [vgl. Anm. 19].

[19] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S. 12 [vgl. Anm. 2].

[20] Krupskaja, Nadeshda: Erinnerungen an Lenin. Berlin 1959, S. 61; Singer, Ladislaus: Korrekturen zu Lenin, Stuttgart 1980, S. 82.

[21] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S.12f. [vgl. Anm. 2].

[22] Getzler: Martov, S.46f. [vgl. Anm. 21].

[23] Baur: Die russische Kolonie in München, S. 32 [vgl. Anm. 19].

[24] Hümmert, Ludwig: Zwischen München und St. Petersburg. Bayerisch-russische Beziehungen und Begegnungen von 1779 bis 1918. München 1977, S. 104.

[25] Hitzer, Friedrich: Lenin in München. München 1977, S. 212.

[26] Ebd., S. 232.

[27] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 17 [vgl. Anm. 3]; Getzler: Martov, S. 64 [vgl. Anm. 21]; Nöhbauer, Hans F.: München. Eine Geschichte der Stadt und ihrer Bürger. Band 2: Von 1854 bis zur Gegenwart. München 1992. S. 118.

[28] Krupskaja: Erinnerungen an Lenin, S. 71 [vgl. Anm. 23].

[29] Hitzer: Lenin in München, S. 212 [vgl. Anm. 28].

[30] Ebd.

[31] Krupskaja: Erinnerungen an Lenin, S. 71, zit. n. Hitzer: Lenin in München, S. 212 [vgl. Anm. 28].

[32] Krupskaja: Erinnerungen an Lenin, zit. n. Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 1 [vgl. Anm. 7].

[33] Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 146 [vgl. Anm. 7]; Singer: Korrekturen zu Lenin, S. 84 [vgl. Anm. 23].

[34] Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 97 [vgl. Anm. 7].

[35] Hümmert: Zwischen München und St. Petersburg, S. 103 [vgl. Anm. 27].

[36] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S. 17 [vgl. Anm. 2]; Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 18 [vgl. Anm. 3].

[37] Getzler: Martov, S. 55 [vgl. Anm. 21].

[38] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 18 [vgl. Anm. 3]; Hitzer: Lenin in München, S. 211 [vgl. Anm. 28].

[39] Hitzer: Lenin in München, S. 211 [vgl. Anm. 28].

[40] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 20 [vgl. Anm. 3]; Getzler: Martov, S. 50 [vgl. Anm. 21].

[41] Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 135 [vgl. Anm. 7].

[42] Zit. n. Bäumler: Verschwörung in Schwabing, S. 134 [vgl. Anm. 7].

[43] Getzler: Martov, S. 64 [vgl. Anm. 21]; Hümmert: Zwischen München und St. Petersburg, S. 108 [vgl. Anm. 27].

[44] Hitzer: Lenin in München, S. 211, 264 [vgl. Anm. 28].

[45] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 19 [vgl. Anm. 3].

[46] Ebd., S. 22f.

[47] URL: www.historylearningsite.co.uk/modern-world-history-1918-to-1980/russia-1900-to-1939/julius-martov/, 27.03.2016.

[48] Singer: Sozialdemokrat in Rußland, S. 17 [vgl. Anm. 2].

[49] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 30 [vgl. Anm. 3].

[50] Ebd., S. 33f., 36f.

[51] Ebd., S. 49.

[52] Ebd., S. 77.

[53] Morgenstern: Jüdisches biographisches Lexikon, S. 546 [vgl. Anm. 4].

[54] Savel'ev / Tiutiukin: Iulii Osipovich Martov, S. 83 [vgl. Anm. 3].

Autorin

Rita Gagica

Bearbeitung: Judith Brehmer