Otto Konstantin Gottlieb von Kursell – der politische Maler

Das Ende des Ersten Weltkrieges, die Oktoberrevolution und die folgenden Unruhen brachten enorme Veränderungen für die Bevölkerung in Russland mit sich. Dies betraf auch die Gruppe der aus dem Baltikum stammenden Deutschen mit russischer Staatsbürgerschaft, die bis dato in der Region die Führungselite darstellte. Neben den einsetzenden Staatenbildungen stellte der Bolschewismus eine Bedrohung ihrer bisherigen Existenzgrundlage dar. Aufgrund der kulturellen und sprachlichen Nähe brachen in dieser Zeit viele Deutschbalten in das Deutsche Reich auf oder waren bereits vor dem Krieg dort sesshaft geworden. Ihre Vertrautheit mit beiden Kulturen ermöglichte ihnen eine Sonderstellung innerhalb der russischen Emigration und ließ sie zu Vermittlern und Experten in Deutschland werden.[1] Otto Konstantin Gottlieb von Kursell zählte zu diesem Personenkreis. Als Künstler und Maler war er bereits vor dem Ersten Weltkrieg in München ansässig und stellte nach dessen Ende seine künstlerischen Fähigkeiten in die Dienste der Gegenrevolution, um gegen den sich auch in Deutschland vermeintlich ausbreitenden Bolschewismus vorzugehen. Im Zuge dessen engagierte er sich in verschiedenen Emigrantenorganisationen und kooperierte mit den Nationalsozialisten bereits in den 1920er Jahren sowie auch nach 1933.

Otto von Kursell – am 15. November 1884 in St. Petersburg geboren – wuchs auf dem Gutshof seiner Eltern in Wesenberg (heute Rakvere in Estland) auf und verbrachte seine Jugend in Reval (heute Tallinn). 1903 begann er ein Architekturstudium am Polytechnikum in Riga.[2] Kursell war Mitglied des studentischen Korps Rubonia – eine Vereinigung, die sich durch eine starke Verbundenheit mit Mystik und Irrationalismus sowie einer gleichzeitig großen Loyalität zum Zarenreich auszeichnete. Dort lernte er seine Korpsbrüder Max Erwin von Scheubner-Richter, Alfred Rosenberg und Arno Schickedanz kennen, die – wie Kursell selbst – später in München eine bedeutsame Rolle in der Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung sowie bei den Nationalsozialisten inne hatten.[3] Kursell war bereits 1905 – wahrscheinlich im Zuge der Russischen Revolution – nach Dresden übergesiedelt, um dort sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule zu beenden. Anschließend studierte er von 1907 bis 1911 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Bis zum Ersten Weltkrieg war er als Porträtmaler tätig.[4] In dieser Zeit war seine Familie im Münchener Stadtteil Großhadern in einem Anwesen in der Würmthalerstraße 17 ansässig.[5] Als der Krieg ausbrach, befand sich Kursell in Estland und konnte nicht zu seiner Familie in München zurückkehren. Er meldete sich zu einer militärischen Ausbildung beim kaiserlichen Truppenverband in St. Petersburg, um an den Kriegshandlungen teilzunehmen. Kursell, der später in Reval stationiert war, beteiligte sich bis zum Einzug der deutschen Truppen am 25. Februar 1918 am sogenannten deutschbaltischen Selbstschutz gegen die Rote Armee. Er schien auf diese Tätigkeit und den Einsatz der Einheit enorm stolz zu sein, da seine Erinnerungen sehr stark auf diese Ereignisse fokussiert sind. Ferner wird seine ablehnende und zum Teil verachtende Haltung gegenüber den Bolschewiki bereits hier deutlich.[6]

Nach seiner Rückkehr nach München einige Monate später war Kursell hauptsächlich als Maler und Schriftsteller tätig.[7] Nachdem er in Kontakt mit rechtsgesinnten Kreisen getreten war, begann er sein künstlerisches Wirken auf eine politische Ebene zu transferieren. Durch seinen ehemaligen Korpsbruder Rosenberg, den er um 1918/19 in seiner Münchener Wohnung aufnahm, lernte er Dietrich Eckart kennen. Eckart selbst gilt als ein früher Mentor und Begleiter Adolf Hitlers und zählte „zu den wichtigsten Figuren der Gegenrevolution“[8] in München.[9] Kursell pflegte in der darauffolgenden Zeit eine intensive Freundschaft zu Eckart und Rosenberg und traf sich oft mit ihnen in den „wenigen späteren ‚Nazikneipen‘ in der Barerstraße, bei Damböck oder im ‚Alt-Wien’“.[10] Überdies arbeitete Kursell zeitweise als Karikaturist in Eckarts antisemitischer und antibolschewistischer Zeitschrift Auf gut deutsch. Bis 1921 fertigte er im Zuge dessen unzählige Spottbilder klar rassistischer Prägung von Sozialdemokraten, Kommunisten, Ausländern und Juden an.[11] Im Januar 1919 waren „Kursells Judenköpfe“[12] auf Wahlplakaten in München abgedruckt.[13] Aufgrund seiner antisemitischen Werke wurde er in dieser Zeit vom Kunsthandel boykottiert.[14] Simultan veröffentlichte er im Februar desselben Jahres eigenständig seine bisherigen Karikaturen zeitgenössischer politischer Akteure und Gegner, die zum Teil sehr verzerrt dargestellt wurden.[15] Ferner war er maßgeblich an Eckarts Buch Die Totengräber Russlands, das 1921 auf Deutsch erschien, beteiligt, dessen Verse er mit entsprechenden karikaturistischen Skizzen versah.[16] Anfang der 1920er Jahre lernte der Künstler wahrscheinlich über die Verbindung zu Eckart Hitler kennen und fertigte mehrere Portraits von ihm an.[17] Otto von Kursell wird als „Schöpfer des ersten Führerbildnisses“[18] bezeichnet. Neben seiner politisch-künstlerischen Tätigkeit soll er auch antibolschewistische Reden in München gehalten haben, wobei er vor der Gefahr einer Revolution in Deutschland nach bolschewistischem Muster warnte.[19]

Innerhalb dieses Beziehungsgeflechts kam es ebenfalls zu einem intensiveren Austausch Kursells mit Scheubner-Richter. Beide verband bereits eine enge Freundschaft, die sich aus ihren gemeinsamen Erfahrungen in der Rubonia und im Ersten Weltkrieg speiste. In seinen Aufzeichnungen schwärmt Kursell regelrecht von Scheubner-Richter, der ihm „vertrauensvoll von allen seinen Plänen und Bemühungen, seinen Erfolgen und Enttäuschungen erzählte“[20]. Nach Scheubner-Richters Tod beim gescheiterten Hitlerputsch am 9. November 1923 hielt Kursell bei der einige Tage später stattfindenden Beisetzung die Grabrede und stellte seinen alten Freund und Gefährten sehr heroisch dar.[21] Inwiefern Kursell selbst aktiv am Hitlerputsch teilnahm, lässt sich nicht genau rekonstruieren.[22] Aus eigenen Angaben geht nur hervor, er hätte „telefonisch von dem Marsch, den Schüssen an der Feldherrnhalle und dem Tode Scheubners […] [erfahren und eilte anschließend an die Stelle,] um die Leiche Scheubners zu suchen“[23].

Neben ihrer kameradschaftlichen Verbundenheit stimmten beide in politischen Fragen überein: Sie missbilligten den Bolschewismus und das sowjetische System in Russland. Kursell, der Mitglied in Scheubners Aufbau-Vereinigung war, welche wirtschaftliche Beziehungen mit dem „alten“ Russland anstrebte, betrachtete die Organisation als geeignetes Mittel zur Bekämpfung der politischen Gegner in der Sowjetunion.[24] Gleichzeitig unterstützte die Aufbau-Vereinigung die NSDAP mit allen Mitteln, was wahrscheinlich darin begründet liegt, dass alle ehemaligen Mitglieder des Rubonia-Korps in beiden Organisationen aktiv waren.[25] Ferner vertiefte Kursell über Scheubner-Richter seine Kontakte zu den national-konservativen und rechtsgesinnten Kreisen, wie beispielsweise mit General Ludendorff oder dem bayerischen Ministerpräsidenten Gustav Ritter von Kahr, von denen er Portraits anfertigte.[26] Nach Scheubner-Richters Tod war der russische Emigrant und Vizepräsident der Aufbau-VereinigungVasilij V. Biskupskij für die Wahl des Nachfolgers zuständig und entschied sich für Kursell.[27] In den darauffolgenden Jahren nahm der Einfluss der Organisation allerdings ab, hervorgerufen durch die verstärkte antirussische Haltung der NSDAP und die interne Kritik an Kursells Führungsstil, da sich dieser laut Biskupskij zunehmend der „Idee des ukrainischen Separatismus“[28] hingab.[29]

Neben diesen politischen sowie künstlerischen Aktivitäten war eine weitere Angelegenheit für Otto von Kursell von Bedeutung: die Wiederherstellung des deutschbaltischen kulturellen Lebens.[30] Im August 1919 wurde der Baltenverband gegründet, der sich als eine gesamtbaltische Interessenvertretung im Deutschen Reich ansah und im Zuge der zunehmenden Flüchtlingsströme verschiedene sozialpolitische Aufgaben übernahm. Eine Mitgliedschaft beim Baltischen Roten Kreuz und dem Hauptverband studierender Balten war zudem für alle, die sich im Baltenverband engagierten, verpflichtend.[31] Kursell war ein aktives Mitglied dieser Vereinigung und Leiter des Baltenverbandes in Bayern.[32] Auch diese Organisation sah im „jüdischen Bolschewismus“ die Quelle allen Übels.[33] Darüber hinaus existierte der sogenannte Ordensverband (ab Oktober 1920), der sich als Geheimbund organisierte und sich ebenfalls als Vertreter der Deutschbalten verstand. Obwohl zwischen den Mitgliedern einige persönliche Differenzen bestanden, herrschte dennoch Konsens hinsichtlich einiger wesentlicher Punkte: Sie betrachteten den evangelischen Glauben als wichtigen Bestandteil ihres Selbstverständnisses und lehnten u.a. den Bolschewismus und die Demokratie ab. 1928 ging der Ordensverband in die sogenannte Baltische Brüderschaft über.[34] Die Brüderschaft selbst „passte sich [zunächst] nahtlos in die völkische Bewegung der Weimarer Republik ein“[35] und konnte „sich [später] relativ problemlos mit den meisten Zielsetzungen des Nationalsozialismus identifizieren.“[36] Otto von Kursell war festes Mitglied in beiden Vereinigungen und von 1929 (bis zu der durch die SS erzwungenen Auflösung 1936) Leiter bzw. sogenannter Führender Bruder der Baltischen Brüderschaft.[37]

Innerhalb solcher Vereinigungen kommt noch eine weitere wichtige Eigenschaft der Deutschbalten bzw. Kursells zu Tage. Das eigene kulturelle Selbstverständnis, das sich auf der persönlichen Herkunft begründete, führte zu einer Doppel- oder auch Zwischenposition, die sich zugleich in Verbundenheit und Ablehnung gegenüber der Heimat ausdrückte.[38] Kursell war von der Idee angetan, das Baltikum an das Deutsche Reich unter der Herrschaft des Fürsten Adolf Friedrich von Mecklenburg anzugliedern. In seinen Erinnerungen schrieb er über diese damaligen „baltischen Zukunftsziele“[39] und bedauerte deren Nichtrealisierung hinsichtlich der Entstehung eigenständiger baltischer Staaten.[40] Kursell selbst war eigentlich russischer Staatsbürger, daher formal auch russischer Emigrant. Nichtsdestotrotz fühlte er sich aber deutsch bzw. deutschbaltisch, was sich vor allem darin äußert, dass er bereits vor dem Ersten Weltkrieg und währenddessen München sein Zuhause nannte. 1921 wurde er offiziell deutscher Staatsbürger.[41]

Wie bereits mehrfach erwähnt, stand Otto von Kursells Wirken neben seiner künstlerischen Profession im Zeichen (s)eines politischen Aktivismus. Er baute über verschiedene Verbindungen seine Kontakte zur NSDAP aus, wurde 1922 Mitglied der Partei und trat ein Jahr später dem SA-Regiment in München bei.[42] Nach dem misslungenen Putschversuch und dem daraus resultierenden Parteiverbot trat Kursell aus der NSDAP aus (Wiedereintritt 1932) und widmete sich in der Folgezeit verstärkt seiner Kunst. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten fand er jedoch – begünstigt durch seine Kooperation Anfang der 1920er Jahre – zurück zu seinen „politischen Wurzeln“ und widmete sich fortan der nationalsozialistischen Kulturpolitik.[43] Er wurde zunächst Referent der Kunstabteilung im Preußischen Kulturministerium, wobei er sich aktiv an der Gleichschaltung innerhalb der Kunstszene beteiligte.[44] Ferner war er ab 1934 im Reichserziehungsministerium tätig und half beim Aufbau des Volkstumsbüros (später Volksdeutsche Mittelstelle) in Berlin mit, nachdem er durch Rudolf Heß zu dessen Leiter ernannt wurde. Im Zuge dessen erhielt er auf Vorschlag des Reichsministers eine niedrige Parteinummer (Nr. 93 rückwirkend für einen Eintritt am 1. Mai 1925) sowie das „Goldene Ehrenzeichen“, um Kursells frühes Engagement zu würdigen. Die Stelle als Leiter des Volkstumsbüros und die des SS-Obersturmführers musste er jedoch 1937 auf Drängen Heinrich Himmlers aufgeben, da es zu Zerwürfnissen zwischen beiden gekommen war. Zudem war er ab 1938 Mitglied des Reichstags und bereits ab 1933 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, zu deren Leiter er 1944 gemacht wurde.[45]

Obwohl Kursell mit den Nationalsozialisten bereits in ihrer Frühphase in München kooperierte, lässt sich schwer beurteilen, inwiefern er selbst ein überzeugter Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie war. Vor allem der Kampf gegen den Bolschewismus schien die treibende Kraft seines Handelns gewesen zu sein.[46] Baur argumentiert, Kursell sei „kein ideologischer Antisemit vom Schlage Hitlers gewesen […], seine nationalistischen und antibolschewistischen Vorstellungen ähnelten denen von Scheubner-Richter“.[47] Diese Meinung wird durch Einschätzungen unterstützt, Kursell hätte sich nur für die „antibolschewistische Außenpolitik des Nationalsozialismus“[48] eingesetzt. Andere Stimmen ließen zu Kursells Lebzeiten den Vorwurf verlauten, er habe sich durch die Mitgliedschaft in der NSDAP Vorteile verschaffen wollen.[49] In Kursells Erinnerungen und Aufzeichnungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, kommentiert er seine politischen Aktivitäten in der Anfangszeit der Weimarer Republik kaum bzw. versucht solche Handlungen als „lediglich“ völkisch und national zu werten.[50] Er betont, „[…] dass es vor 1923 noch keine ‚NS-Ideologie‘ gab“[51], deren Anhänger er hätte sein können.

Im September 1945 geriet Kursell in russische Gefangenschaft, die er bis 1950 in verschiedenen Lagern und Gefängnissen verbrachte. Nach seiner Rückkehr wurde von einer Anklage seitens der Berufungskammer München abgesehen, da er sich während des Dritten Reichs weiterhin in der evangelischen Kirche engagiert hatte.[52] Am 30. August 1967 starb Kursell in München.[53]

Otto Konstantin Gottlieb von Kursell war ein Künstler und Maler, der viel von seinem Handwerk verstand. Als Deutschbalte in München lebend und durch seine eigenen Erfahrungen im Baltikum beeinflusst, nutzte er seine Begabung, um vor einer vermeintlichen bolschewistischen Revolution in Deutschland zu warnen. Sein national-konservatives Weltbild und seine gleichzeitige Antipathie gegen linke sowie liberale Strömungen lassen sich in seinen Mitgliedschaften in mehreren Emigrantenvereinigungen erkennen. Diese waren hauptsächlich antibolschewistisch eingestellt und machten vor rechtsextremen Äußerungen nicht Halt. Durch seine Arbeit als Karikaturist und durch die Kooperation mit Eckart und Rosenberg Anfang der 1920er Jahre trug Kursell aktiv an der Verbreitung antisemitischer Hetzschriften bei. Die Kontakte zu völkischen und rechtsgesinnten Kreisen, die er mit Hilfe seiner deutschbaltischen Korpsbrüder knüpfte, konnte er durch seine Malerei vertiefen. Sein Handwerk befähigte ihn, einflussreiche Persönlichkeiten der 1920er Jahre oder der NS-Zeit wie Adolf Hitler zu porträtieren. Seine Münchener Kontakte sowie seine Fähigkeiten als Künstler verhalfen Otto von Kursell letztendlich zu einem politischen Aufstieg zwischen 1933 und 1945. Obwohl sein Einflussbereich begrenzt war, spiegelt dieser Werdegang seine Kollaborationsbereitschaft mit den Nationalsozialisten wieder.

 

Endnoten

[1] Baur, Johannes: Die russische Kolonie in München 1900-1945. Deutsch-russische Beziehungen im 20. Jahrhundert. Wiesbaden 1998, S. 178f.; Filaretow, Bastian: Die Baltische Brüderschaft. Wider den Zeitgeist?, in: Garleff, Michael (Hg.): Deutschbalten, Weimarer Republik und Drittes Reich. Bd. 1. Köln / Weimar / Wien 2001, S. 11-50, hier S. 18f.

[2]Baltische Historische Kommission (BHK): Kursell, Otto Konstantin Gottlieb v., in: Dies. (Hg.): Baltisches Biographisches Lexikon digital, unter <http://www.bbl-digital.de/eintrag/Kursell-Otto-Konstantin-Gottlieb-1884-1967/>, 07.03.2016; Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ München (IfZ), ZS 2010/1, S. 1; Grebner, Werner F.: Der Gefreite Adolf Hitler 1914-1920. Die Darstellung bayerischer Beziehungsnetzwerke. Graz 2008, S. 106.

[3] Kellogg, Michael: The Russian Roots of Nazism. White Émigrés and the Making of National Socialism 1917-1945. New York 2005, S. 41f.

[4] BHK: Kursell, Otto [vgl. Anm. 2]; Grebner: Der Gefreite Adolf Hitler, S. 106 [vgl. Anm. 2].

[5] Schreiben d. Königlichen Staatsministerium d. Innern v. 05.11.1915 über die zwangsweise Verwaltung russischer Unternehmungen, Bayerisches Hauptstaatsarchiv (HStA), MHIG 9402.

[6] Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ, ZS 2010/1, S. 1-5.

[7] BHK: Kursell, Otto [vgl. Anm. 2].

[8] Wilhelm, Hermann: Dichter, Denker, Fememörder. Rechtsradikalismus und Antisemitismus in München von der Jahrhundertwende bis 1921. Berlin 1989, S. 58.

[9] Grebner: Der Gefreite Adolf Hitler, S. 123 [vgl. Anm. 2].

[10] Auszug aus einem Aufsatz von Hans Hinkel, abgedruckt in: Wulf, Joseph: Die bildenden Künste im Dritten Reich. Eine Dokumentation. Gütersloh 1963, S. 144-145, hier S. 145.

[11] Baur: Die russische Kolonie, S. 184f. [vgl. Anm. 1]; Grebner: Der Gefreite Adolf Hitler, S. 106 [vgl. Anm. 2].

[12] Auszug aus einem Aufsatz von Hans Hinkel, abgedruckt in: Wulf: Die bildenden Künste im Dritten Reich, S. 144 [vgl. Anm. 10].

[13] Baur, Johannes: Die Revolution und die „Weisen von Zion“. Zur Entwicklung des Russlandbildes in der frühen NSDAP, in: Koenen, Gerd / Kopelew, Lew (Hgg.): Deutschland und die russische Revolution 1917-1924. München 1998, S. 165-190, hier S. 175.

[14] Auszug aus einem Aufsatz von Hans Hinkel, abgedruckt in: Wulf: Die bildenden Künste im Dritten Reich, S. 144 [vgl. Anm. 10].

[15] von Kursell, Otto: Revolutionäre Zeitgenossen. Vierzig Karikaturen in Originallithographie. Bd. 1 & 2. München 1919.

[16] Eckart, Dietrich: The Grave Diggers of Russia. München 1923.

[17] Boepple, Ernst (Hg.): Adolf Hitlers Reden. München 1933.

[18] Ronge, Tobias: Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus. Eine Untersuchung zur Ikonographie von Führer- und Funktionärsbildern im Dritten Reich. Berlin u.a. 2010, S. 288.

[19] Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 89 [vgl. Anm. 3].

[20] von Kursell, Otto: Dr. Ing. Max Erwin von Scheubner-Richter zum Gedächtnis. München 1969, S. 3.

[21] Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 213 [vgl. Anm. 3].

[22] Grebner: Der Gefreite Adolf Hitler, S. 106 [vgl. Anm. 2]: dort Angabe, dass Kursell aktiver Teilnehmer des Putsches war.

[23] Kursell: Scheubner-Richter zum Gedächtnis, S. 22 [vgl. Anm. 20].

[24] Baur: Die russische Kolonie, S. 186 [vgl. Anm. 1]; Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 129f. [vgl. Anm. 3].

[25] Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 134f. [vgl. Anm. 3].

[26] Kursell: Scheubner-Richter zum Gedächtnis, S. 16 und 18 [vgl. Anm. 20].

[27] Memorandum Biskupskij v. 18.10.1935, IfZ, MA 297/1.

[28] Ebd.

[29] Baur: Die russische Kolonie, S. 263 [vgl. Anm. 1].

[30] Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 82 [vgl. Anm. 3].

[31] Filaretow: Die Baltische Brüderschaft, S. 17 [vgl. Anm. 1].

[32] BHK: Kursell, Otto [vgl. Anm. 2].

[33] Kellogg: The Russian Roots of Nazism, S. 129f. [vgl. Anm. 3]

[34] Filaretow: Die Baltische Brüderschaft, S. 19f. und S. 29 [vgl. Anm. 1].

[35] Ebd., S. 29.

[36] Ebd., S. 28.

[37] BHK: Kursell, Otto [vgl. Anm. 2]; Filaretow: Die Baltische Brüderschaft, S. 26 und S. 29 [vgl. Anm. 1].

[38] Baur: Die russische Kolonie, S. 178f. [vgl. Anm. 1]; Filaretow: Die Baltische Brüderschaft, S. 18 [vgl. Anm. 1].

[39] Kursell: Scheubner-Richter zum Gedächtnis, S. 11 [vgl. Anm. 20].

[40] Ebd.

[41] Baur: Die Revolution und die „Weisen von Zion“, S. 167 [vgl. Anm. 13]; Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ, ZS 2010/1, S.1f. und S. 17.

[42] Grebner: Der Gefreite Adolf Hitler, S. 106 [vgl. Anm. 2].

[43] Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ, ZS 2010/1, S. 9.

[44] Auszug aus einem Aufsatz von Hans Hinkel, abgedruckt in: Wulf: Die bildenden Künste im Dritten Reich, S. 144 [vgl. Anm. 10].

[45] Befragungsprotokoll Otto von Kursell v. 3.12.1965, IfZ, ZS 2010/1; Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ, ZS 2010/1, S. 9; Kienast, Ernst (Hg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938. IV. Wahlperiode (nach dem 30. Januar 1933). Berlin 1938, S. 295f.

[46] Baur: Die russische Kolonie, S. 185 [vgl. Anm. 1].

[47] Ebd.

[48] Zum Hervortreten der Baltischen Brüderschaft, Aufzeichnungen Harald v. Rautenfelds 1968, S.2, zit. n. Filaretow: Die Baltische Brüderschaft, S. 43 [vgl. Anm. 1].

[49] Ebd., S. 26.

[50] Erinnerungen von Otto von Kursell, 1965, IfZ, ZS 2010/1; Kursell: Scheubner-Richter zum Gedächtnis [vgl. Anm. 20].

[51] Kursell: Scheubner-Richter zum Gedächtnis, S. 17 [vgl. Anm. 20].

[52] Ronge: Ikonographie von Führer- und Funktionärsbildern im Dritten Reich, S. 191 [vgl. Anm. 18].

[53] BHK: Kursell, Otto.

Autorin

Freya Tasch

Bearbeitung: Carolin Piorun