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Cold War Intelligence. The Secret War between the US and the USSR, 1945-1991

Digitale Quellensammlung zur Geschichte des Kalten Krieges

Cold War Intelligence

 

Inhalt

Die digitale Quellensammlung beinhaltet Dokumente zur US-amerikanischen nachrichtendienstlichen Tätigkeit im Zusammenhang mit der Sowjetunion und zeigt deren Erfolge und Fehlschläge auf. Dazu gehören unter anderem Berichte über US-Geheimdienstaktionen wie etwa Versuche, US-Agenten per Fallschirm in die Sowjetunion einzuschleusen, CIA-Dossiers zur Wirtschafts- und Sozialpolitik des Kremls sowie Berichte zu den sowjetischen Satellitenstaaten.

Die Datenbank richtet sich an Forscherinnen und Forscher, die zur Geschichte des Kalten Krieges, zu Geheimdiensten, zur Zeitgeschichte und zu internationalen Beziehungen arbeiten. Die insgesamt 2.360 Dokumente mit 21.700 Seiten wurden von dem Geheimdiensthistoriker Matthew W. Aid zusammengetragen. Zum einen stammen sie aus Archiven, zum anderen wurde ihre Herausgabe mit Hilfe des Freedom of Information-Acts erwirkt und der Quellensammlung beigefügt.

Seit Januar 2012 bietet die Datenbank Zugriff auf Dokumente von über zwei Dutzend Institutionen wie den US-Nationalarchiven, verschiedenen US-Präsidentenbibliotheken, der CIA-CREST-Datenbank oder den Hoover Institution Archives. Die zum Teil ehemals als streng geheim klassifizierten Dokumente bieten Forscherinnen und Forschern somit eine einmalige Möglichkeit, in diese Kapitel des Kalten Krieges einzutauchen.

 

Zugang

Das Angebot ist deutschlandweit und an deutschen Auslandsinstituten über das System der Nationallizenzen zugänglich. An wissenschaftlichen Bibliotheken und Forschungseinrichtungen greifen Nutzer darauf ohne spezielle Anmeldung zu. Interessierte ohne Zugang über eine Heimatinstitution können sich für einen privaten Zugang registrieren, sofern sie ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland nachweisen. Bitte folgen Sie dazu unter https://www.nationallizenzen.de/ind_inform_registration den einzelnen Anmeldungsschritten. Nach erfolgter Registrierung werden zeitnah per Post die persönlichen Zugangsdaten zu allen Nationallizenzen versandt, für die sich der Nutzer registriert hat.

Der deutschlandweite Zugriff wird im Rahmen des Fachinformationsdienstes (FID) Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa an der Bayerischen Staatsbibliothek mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht.

Erfahren Sie mehr:

Lesen Sie auch unseren Blog-Beitrag zur Quellensammlung!

OstBib-Blog

 

Fragen

Sie haben Fragen zum Zugang oder zur Nutzung der lizenzierten Datenbank? Wenden Sie sich an die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek.

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