Über ARTOS

Die zentrale Datenbank für Artikel und Rezensionen zu Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa

Im Rahmen des Fachinformationsdienstes Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa entsteht seit 2016 eine umfassende Aufsatzdatenbank für die interdisziplinäre Forschung zum östlichen und südöstlichen Europa. Das Projekt wird an der Bayerischen Staatsbibliothek federführend koordiniert und in deutschlandweiter Kooperation mit Fachbibliotheken und osteuropawissenschaftlichen Spezialbibliotheken entwickelt.

ARTOS verzeichnet derzeit Fachartikel und Rezensionen aus rund 350 laufenden Zeitschriften und ausgewählten Sammelbänden im breiten Spektrum der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung aus dem östlichen und südöstlichen Europa und über die Region. In kleinerem Umfang werden auch historische Zeitschriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berücksichtigt.

ARTOS ist über osmikonSEARCH zugänglich und dort in der übergreifenden Suche oder separat (per Häckchenauswahl) durchsuchbar.

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Beteiligte Institutionen

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) in München besitzt eine der international führenden Osteuropasammlungen mit historisch gewachsenen Beständen. Seit Anfang der 1950er Jahre erfüllt sie deutschlandweit im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Programms zur überregionalen Literaturversorgung die Funktion einer Referenzbibliothek für die Länder des östlichen und südöstlichen Europa. Die Osteuropa-Sammlung der BSB umfasst etwa 1,3 Millionen Bände, darunter auch wertvolle Handschriften sowie vielfältige elektronische Medien, mikroverfilmte Archivmaterialien und etwa 4.500 laufende Zeitschriften. Mehr als 1,1 Mio. eigene Bücher wurden seit 2000 digitalisiert und im Open Access bereit gestellt. Auch dem Thema Elektronisches Publizieren widmen sich die Bibliothek und der Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa seit einigen Jahren intensiv.

Osteuropa-Sammlung der BSB

Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa an der BSB

Das Collegium Carolinum in München, Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei, vereint international renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich mit der Geschichte und Gegenwart Tschechiens und der Slowakei sowie des östlichen Mitteleuropa beschäftigen. Das dazugehörende Institut veranstaltet Tagungen, gibt zahlreiche Publikationen und die Zeitschrift Bohemia heraus und betreut eine wissenschaftliche Bibliothek mit der in Deutschland größten Spezialsammlung zu Bohemica und Sudetica.

Collegium Carolinum

Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg ist eine der bedeutendsten Institutionen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung. Mit seiner Forschungsbibliothek und den wissenschaftlichen Sammlungen erfüllt es die Funktion einer zentralen Forschungsstätte und wissenschaftlichen Serviceeinrichtung.

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg erforscht Wirtschaft und Geschichte dieses Raums. Mit der Herausgabe von Fachzeitschriften und seiner international bedeutenden Spezialbibliothek bietet es eine exzellente Infrastruktur für die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem östlichen Europa.

Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)

Die Martin-Optiz-Bibliothek in Herne ist die zentrale Bibliothek zur deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa. Sie sammelt Literatur aus dem gesamten Raum Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas, wobei ein Schwerpunkt der Sammlung auf den Regionen im heutigen Westen Polens und dem Kaliningrader Gebiet liegt. Mit über 330 000 Titeln, ca.12 000 Periodika (davon ca. 560 laufend gehaltenen) und rund 9 500 Landkarten ist sie die größte einschlägige Spezialbibliothek in Deutschland.

Im Rahmen von ARTOS erschließt die Martin-Opitz-Bibliothek seit 2016 Aufsätze aus ihrem Zeitschriftenbestand, darunter - mit Blick auf ihren Quellenwert - auch historische Zeitschriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München ist das einzige außeruniversitäre kunsthistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Seine Bibliothek zählt mit ihrem Bestand von über 600 000 Bänden, über 1 170 laufend abonnierten Zeitschriften und über 70 000 Auktionskatalogen zu den international größten Kunstbibliotheken überhaupt. Das Sammelprofil deckt zeitlich die gesamte Kunstgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart ab. Zu den besonderen Sammelschwerpunkten gehören unter anderem auch die Kunst und kunstwissenschaftliche Literatur der ost- und südosteuropäischen Länder.

Die Bibliothek des ZI erschließt bereits seit 1947 Aufsätze und Rezensionen aus ihrem umfangreichen kunsthistorischen Zeitschriftenbestand. In ARTOS fließen alle seither und laufend erschlossenen Aufsätze und Rezensionen aus rund 100 Zeitschriften aus dem östlichen und südostlichen Europa und über die Region ein.

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