Ego-Dokumente veröffentlichen

Im Rahmen des Fachinformationsdienstes (FID) Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa bietet die Bayerische Staatsbibliothek die Möglichkeit, sogenannte Ego-Dokumente mit Bezug zum östlichen oder südöstlichen Europa elektronisch zu veröffentlichen. Forschenden wird damit ein einfacher und bequemer Zugriff auf Materialien ermöglicht, die zuvor häufig nur schwer oder nicht öffentlich zugänglich waren. Die Publikation von Ego-Dokumenten kommt besonders historisch-anthropologischen Forschungsansätzen wie der Alltags-, Kultur- oder Geschlechtergeschichte in der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung zugute.

 

Was sind Ego-Dokumente?

Bei Ego-Dokumenten handelt es sich um Materialien wie Autobiografien, Tagebücher oder Briefe, in denen die Selbstwahrnehmung und Darstellung historischer Subjekte in ihrem Umfeld zum Ausdruck kommen. Nähere Informationen dazu finden Sie u.a. bei:

 

Veröffentlichen von Ego-Dokumenten

Der Fachinformationsdienst (FID) Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa unterstützt Sie bei der Veröffentlichung Ihrer Ego-Dokumente. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese digital oder im print vorliegen – letztere digitalisieren wir für Sie. Der Publikationsdienst steht Einzelpersonen und wissenschaftlichen Institutionen offen und bezieht sich auf bislang unveröffentlichte Materialien.

Publikationsschritte

Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir jene Ego-Dokumente, bei welchen eine Veröffentlichung sinnvoll und machbar ist. Die beiden Hauptkriterien sind der jetzige und zukünftige Wert für die Forschung sowie die Klärung von Rechtsfragen.

Vor einer Veröffentlichung muss geklärt werden, inwiefern Urheber-, Persönlichkeits- und andere Rechte tangiert werden. Gemeinsam mit Ihnen gehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa diesen Fragen nach und bereiten die entsprechenden Verträge, etwa die Rechteeinräumung zur Online-Bereitstellung, vor. Generell streben wir an, neue Materialien im Sinne des Open Access unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Beschränkte Zugangsmodelle sind bei Bedarf ebenfalls möglich.

Nach der Klärung der Rechtsfragen wird die Übergabe der Materialien an die Bayerische Staatsbibliothek organisiert, die Digitalisierung wird von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Hierbei können auch Sonderformate wie kleine Drucke, Großformate oder Spezielles wie Künstlerbücher bearbeitet werden.

Um die Ego-Dokumente auffindbar zu machen, müssen diese vor der Veröffentlichung katalogisiert werden. Diese erfolgt an der Bayerischen Staatsbibliothek, die Daten werden in die entsprechenden bibliothekarischen Systeme (B3Kat) eingespeist. Dadurch sind die Materialien in osmikonSEARCH und dem OPAC der Bayerischen Staatsbibliothek leicht zu recherchieren.

Die digitale Veröffentlichung findet im Rahmen des Fachrepositoriums OstDok statt. Dort stehen die Materialien Forschenden digital zur Recherche zur Verfügung und können frei genutzt werden.

In OstDok recherchieren

Kontakt

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Gedruckte Ego-Dokumente recherchieren

Über osmikonSEARCH finden Sie auch eine Vielzahl gedruckt publizierter Ego-Dokumente aus Bibliotheksbeständen. Recherchieren Sie dafür mit dem Schlagwort "Erlebnisbericht" als Suchbegriff.

Zum Recherchebeispiel mit den Suchbegriffen "Erlebnisbericht + Russland"