Zeitschrift Südosteuropa: Band 67 (2019), Heft 3 erschienen

In der Themensektion in Heft 3, 2019, setzen sich die Autorinnen und Autoren mit "Borders and Administrative Legacies" auseinander. Gastherausgeber des Schwerpunktes ist Marko Zajc (Ljubljana).

Methodischer Ausgangspunkt ist das Konzept der "Phantomgrenzen", entwickelt in einem am Centre Marc Bloch Berlin koordinierten internationalen Verbundprojekt, das sich mit den Nachwirkungen vergangener politischer Grenzen befasst hat (www.phantomgrenzen.eu). Die Autorinnen und Autoren des Schwerpunktes entwickeln das Konzept weiter und fragen nach den historischen "Phantomen" aktueller politischer Grenzen. Sie tun dies anhand der EU-Schengengrenze zwischen Slowenien und Kroatien (Veronika Bajt, Ljubljana); eines international agierenden Unternehmens im de-facto-Staat Transnistrien (Alexandru Lesanu, Uppsala); der Oder-Neisse-Grenze zwischen Polen und Deutschland (Jasper Klomp, Ljubljana); sowie der sich verändernden Mäander des Flusses Mura im Grenzstreit zwischen den Dörfern Hotiza (Slowenien) und Sv. Martin na Muri (Kroatien) (Marko Zajc, Ljubljana).

Das Heft enthält zudem eine Studie von Jasenka Kranjčević (Zagreb) und Sanja Hajdinjak (Wien) zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur an der kroatischen Adriaküste, am Beispiel der Städte Poreč in Istrien und Makarska in Dalmatien.

In der Offenen Sektion kommentieren Luminita Gatejel und Adrian Grama (beide Regensburg) die rumänische EU-Ratspräsidentschaft. Rumänien hatte den Vorsitz im Ministerrat der EU zwischen Januar und Juni 2019 inne.

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