Zeitschrift Südosteuropa: Band 66 (2018), Heft 4 erschienen

Die neueste Ausgabe der "Südosteuropa" ist thematisch offen and enthält Forschungsaufsätze zu Mazedonien, Serbien, Griechenland, Bosnien-Herzegowina und Montenegro.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Schritte zur Lösung des Streits um den Namen der Republik Mazedonien untersucht Paul Reef (Nijmegen) die Denkmalkultur der albanischen Bevölkerung des Landes. Stefan Rohdewald (Gießen) kommentiert die Implikationen der Übereinkunft zum Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien, die im Sommer am Prespa-See ausgehandelt wurde.  

Zwei Beiträge analysieren rechtsextreme Bewegungen und Parteien: Srđan Mladenov Jovanović (Tianjin) zu Dveri in Serbien; Spyridon Tsoutsoumpis (Wolverhampton / Manchester) zu Golden Dawn in Griechenland.

Ismet Kumalić (Banja Luka) verweist en détail auf die Potentiale, die Tierschutz-Schlachtverordnungen der EU mit der traditionellen Praxis bei Hausschlachtungen in Bosnien-Herzegowina in Einklang zu bringen.

Joachim Pranzl und Alberto Sartori zeigen anhand der "Freedom Calling"-Kampagne in Montenegro im Jahr 2015, dass politikwissenschaftliche Zugänge wie das "Contentious Politics"-Modell von Tilly und Tarrow zu diversifizieren sind, will man sie für die Analyse dieser zivilgesellschaftlichen politischen Bewegung nutzbar machen.

Die Zeitschrift ist beim Verlag De Gruyter zu beziehen. Die Buchrezensionen erscheinen zusätzlich open access bei recensio.net.