Neues Themendossier auf osmikon: „Wir Bayern sind keine Russen“ – München und die Russische Revolution

Im November 2018 wurde ein neues Themendossier zur Verflechtungsgeschichte zwischen München und der russischen Oktoberrevolution veröffentlicht.

© via Bayerische Staatsbibliothek

Der 12. Jahrgang des Elitestudiengangs Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg hat sich in einem Projektkurs mit den Zusammenhängen zwischen München und der Russischen Oktoberrevolution von 1917 befasst. Die Verflechtungen zwischen beiden sind dabei vielfältig: Sie beginnen bei der Tatsache, dass Lenin und die Redaktion der revolutionären Zeitung für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands, die "Iskra", Anfang des 20. Jahrhunderts in München tätig waren, gehen über den Einfluss der Oktoberrevolution auf die Ausrufung des Bayerischen Freistaates im November 1918 und zeigen sich auch im Einfluss "weißer" Emigranten aus dem ehemaligen russischen Reich auf völkische und rechtsextreme Bewegungen in der Weimarer Republik. Zu diesen drei Bereichen finden Sie im Themendossier ausführliche wissenschaftliche Essays, welche durch Biographien der wichtigsten involvierten Personen wie Julij Martov, Vera Zasulič, Germaine Krull, Kreszentia Mühsam oder Alfred Rosenberg ergänzt werden.

Wir laden Sie herzlich zur Lektüre und Arbeit mit dem Themendossier ein!

Themendossier „Wir Bayern sind keine Russen“ – München und die Russische Revolution